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Kaalenderblatt: Peter Cameron Scott

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Peter Cameron Scott und das Team der Africa Inland Mission erreichte am 17. Oktober Mombasa in Kenia.

Peter Cameron Scott wurde 1867 in Glasgow in eine christliche Familie geboren. Armut trieb die Familie nach Amerika, wo sie sich in Philadelphia niederließ. Peter liebte die Musik und wollte Opernsänger werden.

Der Weg zum Glauben begann früh. 1873 hielt der amerikanische Prediger D. L. Moody eine Versammlung in Schottland, bei der der sechsjährige Peter anwesend war. Als der Junge Moody das Lied „Jesus Loves Me” singen hörte, bereitete das sein Herz darauf vor, am selben Abend das Evangelium anzunehmen. Mit zwanzig erkrankte Peter schwer, und ein Arzt riet ihm zu einem Klimawechsel. Er kehrte nach Schottland zurück, um sich zu erholen. In Glasgow besuchte er das Grab seiner Schwester und dachte dort über seinen eigenen Tod nach. An diesem Punkt weihte er sein Leben dem Dienst für Christus. Die Operncarrière war damit beendet.

Zurück in Philadelphia schrieb er sich an der Bibelschule von A. B. Simpson ein, dem Gründer der Christian and Missionary Alliance. Die Studien waren ihm bald zu langsam, weil er sich bewusst wurde, dass Menschen in Afrika starben, ohne Jesus zu kennen. Nach wenigen Monaten sandte Simpson ihn zusammen mit seinem Bruder John in den Französischen Kongo.

Der Dienst dort endete 1892: John starb, und Peter musste krank und mit Malaria nach England fliehen. Schwach und niedergeschlagen besuchte er das Grab von David Livingstone. Auf dem Stein las er das Wort Jesu aus Johannes 10,16: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich herführen.” Das wurde zu seinem Auftrag. Er beschloss, nach Afrika zurückzukehren und eine Kette von Missionsstationen von der Ostküste bis tief ins Innere des Kontinents zu gründen.

Alle, denen er den Plan vortrug, lehnten ihn ab, auch seine eigene Kirche. Nur einige junge Freunde in Philadelphia schlossen sich ihm an, und 1895 gründeten sie die Africa Inland Mission. Am 17. August brach die erste Gruppe mit Scott, seiner Schwester Margaret und sechs anderen auf und erreichte am 17. Oktober Mombasa in Kenia. Scott legte im ersten Jahr rund 4.000 Kilometer zu Fuß zurück und gründete vier Stationen, darunter Sakai, Kilungu und Kangundo, gewann aber nur wenige Bekehrte. Im Dezember 1896 starb er in Kibwezi, einem unwrtlichen und einsamen Außenpaosten an einer Karawanenstraße im heutigen Kenia. Fast alle seine Mitarbeiter starben oder gaben auf, die Mission stand vor dem Ende.

Neue Missionare kamen nach, manche mit ihrem Hab und Gut in ihren eigenen Särgen. Charles Hulbert reiste mit seiner Familie nach Kenia und führte die Arbeit fort. Auf Peter Cameron Scotts Grab steht das Wort von Johannes 12,24, das Wort vom Weizenkorn, das stirbt und viel Frucht bringt.